&
Project
motan – Raum mit Haltung: Transformation eines Industriedenkmals
Jahr
2025
Innenarchitektur
LEIK
Möblierung
LEIK
Leik &
Pfarré light design, Schreinerei Schurig GmbH, Apartment91
Marken
Vitra, Steelcase, Brunner, 4Spaces, Audo CPH, DCW, JAB, Midgard, Tretford, XALAwards
Awards
Healing Architecture Award 2025, Nominierung Best Workspaces 2026
Fotografie
Philipp Kottlorz

Project Facts
 

Fläche: ca. 950 m²
Arbeitsplätze: ca. 40
Zonen: Communication Harbour, Work Podest, Exchange Hub
Projektart: Umbau, Denkmalschutz, Workspace
LEIK Projektverantwortung: Charlotte Scheben, Creative Director
Fokus: Human-Centered Design, Verdichtung, Industriedenkmal, Flexibilität, Identität, Wohlbefinden

Das Projekt wurde mit dem Healing Architecture Award 2025 ausgezeichnet – eine Anerkennung
für ganzheitliche Gestaltung, die Menschen in den Mittelpunkt stellt.

Im Konstanzer Standort von motan ist eine Arbeitswelt entstanden, die Geschichte spürbar bewahrt und zugleich konsequent in die Zukunft denkt. Die ehemalige Industriehalle bildet mit ihren fünf Meter hohen Decken, Stahlträgern und ihrer markanten Identität den atmosphärischen Rahmen für ein modernes Arbeitsumfeld, das Menschen verbindet, inspiriert und stärkt. Durch Communication Harbour, Work Podest und Exchange Hub wurde ein Raumgefüge geschaffen, das Offenheit mit Struktur vereint und die Werte des Unternehmens räumlich erlebbar macht.

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wurden von LEIK in eine Arbeits­um­geb­ung verwandelt, die Identität und Geborgenheit zugleich bietet. 
Verantwortlich für Innenarchitektur, Materialab­stimmung und Möblierung schuf LEIK eine Arbeitswelt, die Funktion, Wohlbefinden, Markenidentität und räumliche Qualität harmonisch verbindet. Das Projekt wurde mit dem Healing Architecture Award 2025 ausgezeichnet – eine Anerkennung für ganzheitliche Gestaltung, die Menschen in den Mittelpunkt stellt.

motan Konstanz ist ein Ort, an dem industrielle Historie, menschzentrierte Gestaltung und New-Work-Kultur mühelos ineinandergreifen. Warme Materialien, natürliche Lichtführung und klare Zonierungen schaffen einen Arbeitsalltag, der sowohl Begegnung ermöglicht als auch Rückzug respektiert. So entsteht ein Umfeld, das Austausch, Fokus und Kreativität gleichermaßen fördert.

Im Mittelpunkt stehen drei prägende Gestaltungselemente:

Communication Harbour

ein lebendiger Ankunfts- und Begegnungsort, der Dialog, Vernetzung und spontane Zusammenarbeit stärkt.

Work Podest

eine architektonische Setzung, die den Raum gliedert, Orientierung schafft und verschiedene Arbeitsmodi mühelos unterstützt.

Exchange Hub

ein flexibler Bereich für Workshops, agiles Arbeiten und gemeinsames Lernen, der Transparenz und Dynamik in den Raum bringt.

Offene Arbeitsplätze werden durch üppige Begrünung, helle Materialien und akustische Deckenelemente zu einer Umgebung, die konzentriertes Arbeiten unterstützt und zugleich Geborgenheit vermittelt. Die Verbindung von Tageslicht, Pflanzen und feiner Materialwahl macht spürbar, dass Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit hier zusammengehören.

In den Begegnungszonen verbinden sich historische Architektur und modernes Interior. Warme Holzoberflächen, weiche Textilien und sorgfältig gesetzte Lichtakzente schaffen Orte, an denen Austausch und Unternehmenskultur lebendig werden. Räume wie diese zeigen, wie New Work durch Atmosphäre und Gestaltung eine Identität stiftet, die Menschen mitnimmt.

Die raumbildende Struktur im Halleninneren nutzt die Höhe des Bestandsgebäudes und schafft neue Ebenen für Austausch und Rückzug. Großzügige Fensterflächen holen das Tageslicht tief in den Raum, während flexible Zonen im Inneren neue Arbeitsformen ermöglichen. So entsteht eine Symbiose aus architektonischem Erbe und zukunftsgerichteter Arbeitswelt.

LEIK verantwortete den gesamten Prozess – von der ersten Konzeptidee über Entwurf, Detailplanung und Ausschreibung bis hin zu Bauleitung, Umsetzung und Möblierung. Das Ergebnis ist eine Arbeitswelt, die Funktion, Wohlbefinden, Markenidentität und räumliche Qualität zu einer stimmigen Einheit verbindet.